Das "turniermäßige" Freizeitreiten wird allerorts immer beliebter. Trailritte oder Breitensportveranstaltungen finden großen Anklang bei Freizeitreitern. Doch oftmals ist unklar, was von Pferd und Reiter bei solchen Veranstaltungen erwartet und verlangt wird.
Damit die zukünftigen Teilnehmer unserer Trailritte sich gut vorbereiten können und keinen Frust erleben müssen, hier einige Anhaltspunkte:
WAS FÜR AUFGABEN SIND DENKBAR?
In Hauneck umfasst der Geländeritt (15-20 km) fünf Stationen, an denen verschiedene Aufgaben erfüllt werden müssen. Im anschließenden Trailparcours warten dann nochmals (meist) sieben weitere "Hindernisse" auf die Reiter.
Ein Trailparcours ist keineswegs eine einfache Spaßangelegenheit, sondern verlangt reiterliches Können. Grundvoraussetzung ist, dass man sein Pferd in allen drei Grundgangarten flüssig reiten kann. Angelehnt an "normale" Dressuren können auch in Trailaufgaben
- punktgenaues Anhalten
- Rückwärtsrichten, geradeaus oder im Slalom
- Vor- bzw. Hinterhandwendung
- Seitengänge
sowie
-
korrekte Hufschlagfiguren
gefordert werden. Häufig werden diese Grundübungen kombiniert mit Stangenhindernissen. Ein Trailparcours ist oft sehr bunt und farbenfroh. Zusätzlich zu solchen Aufgaben gibt es jene, die die Gelassenheit des Pferdes demonstrieren sollen, wie z. B.
- über eine Plane reiten
- über eine Wippe oder Brücke reiten
- Wäsche aufhängen
- Klappersack hinter sich herziehen
- Pferdepolo
- Aufgaben mit Luftballons oder Fahnen
- etc.
Bei der Bewertung orientieren sich die Richter an bestimmten Kriterien. |